Termin Informationen:

  • Mo
    10
    Okt
    2016

    IT-Sicherheitsgesetz und UP-Kritis - aktuelle Informationen aus erster Hand!

    18:00 UhrGeschäftsstelle des Berufsverbands Medizinischer Informatiker e.V. (BVMI) Charlottenstraße 42/Ecke Dorotheenstraße (2. OG bei der TMF) 10117 Berlin

    Das deutsche IT-Sicherheitsgesetz als ein europäischer Vorreiter ist seit Juli 2015 verabschiedet und die groben Rahmenbedingungen sind bundesweit gesetzt.
    Doch wie hoch ist der tatsächliche Aufwand, welcher auf die Gesundheitsbranche zukommen wird? Was müssen Krankenhäuser zukünftig leisten, wo können Firmen und Berater unterstützen?

    Für einige der im Gesetz definierten kritischen Sektoren (z.B. Energie) wurden bereits Grenzwerte festgelegt, für das Gesundheitswesen werden diese aktuell noch diskutiert. Denn die bisher bekannte 500.000er Regel ist sicherlich nicht in der Lage, die komplexe Struktur der Gesundheitswirtschaft ausreichend abzubilden. Doch welche Krankenhäuser werden am Ende als besonders kritische Einrichtungen davon betroffen sein? Wieviel Personalaufwand ist zu kalkulieren, um die Anforderungen gemäß des branchenspezifischen Sicherheitsstandards zu erfüllen? Und vor allem, welches Niveau hat dieser Branchenstandard?

    Viele dieser Fragen werden im Branchenarbeitskreis "Gesundheitsversorgung" der Initiative UP KRITIS zum Schutz kritischer Infrastrukturen diskutiert und mitentschieden. Referent Thorsten Schütz ist stellvertretender Sprecher dieses Branchenarbeitskreises sowie Vorstand im KH-IT und zudem als Leiter IT und Betriebsorganisation im Klinikum Itzehoe selbst potentiell Betroffener. Im Rahmen des Health-IT Talks führt er in die Thematik ein und berichtet aus erster Hand über den Entwicklungsprozess und dessen wesentliche Leitgedanken. Aufgrund seiner exzellenten Expertise kann von einer hohen prognostischen Vorhersagevalidität des abschließenden Ausblicks ausgegangen werden.

    Referent: Thorsten Schütz, Leiter IT und Betriebsorganisation im Klinikum Itzehoe